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Die Linachtalsperre bei Vöhrenbach ist die erste und in ihrer Größenordnung einzige in Eisenbeton hergestellte Gewölbe-Reihenstaumauer in Deutschland. Sie ist ein Baukulturdenkmal von nationaler Bedeutung.
Sie wurde von 1922 bis 1925 erbaut und diente zur Stromerzeugung bis 1969. Zur Reaktivierung der Staumauer wurde ein Sanierungskonzept aufgestellt, um wieder die volle Funktionsfähigkeit bei Vollstau zu ermöglichen und den Stausee für die Stromproduktion nutzen zu können. Außerdem soll durch die Sanierung und Wiederherstellung des Stausees wieder eine touristische Nutzung als Ausflugsziel ermöglicht werden. Nachdem von verschiedenen öffentlichen und privaten Stellen Zuschusszusagen über 5,2 Mio. Euro gemacht wurden, wurde die Sanierung in den Jahren 2006/07 realisiert. Die Gesamtkosten der Sanierung betragen ca. 7,1 Mio. Euro. Trotz der hohen Zuschüsse muss die Stadt Vöhrenbach hohe Eigenmittel aufbringen, die nicht einfach zu finanzieren sind. Die Stadt und der Förderverein "Rettet die Linachtalsperre" werben deshalb um Spenden.
Nach der Sanierung der Linachtalsperre ist der Stausee wieder aufgestaut. Die Staumauer ist über einen Gang auf der Mauerkrone begehbar. Vom Kraftwerksgebäude bis zur Talsperre und wieder zurück kann die Gesamtanlage auf einem Rundweg erkundet werden, der als Wasserkraftlehrpfad mit Informationstafeln ausgebaut ist. Die sanierte Linachtalsperre mit dem wieder aufgestauten See dient jetzt wieder der Erzeugung von umweltfreundlichem Strom und ist schon nach kurzer Zeit ein beliebtes Ausflugsziel geworden.
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